Wie Einstein einst sagte: »Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.«
Nun, Wissen ist nicht auf das begrenzt, das wir aus der Logik heraus erfahren haben. Oft genug möchte uns die innere Stimme etwas mitteilen.
Da war es mal wieder Freitag, und ich beschloss, dass es Zeit war, meinen Beitrag aufzusetzen. Eigentlich wollte ich diesmal über etwas anderes schreiben, aber das Leben hatte mich in letzter Zeit ein wenig überrascht und ein anderes Thema auf den Tisch gebracht. Falls etwas seltsam klingt, dann liegt das daran, dass es gar nicht so einfach ist, über etwas zu schreiben, das wir nicht ganz verstehen.
Thema ist nämlich, wie ich gelernt habe, meiner Intuition zu vertrauen und mich (nicht) davon irritieren zu lassen, sie als Unglück zu deuten, nur weil etwas schiefgeht oder nicht ganz zu einem brauchbaren Ergebnis führt, weil man sich selbst im Weg steht, wie schön hier, allerdings auf Englisch, zu lesen ist:
Oder auf Deutsch…
Eines Tages verstand ich: Oft ähnelt die Deutung intuitiver Einfälle der Frage danach, zu welchem Bild ein Puzzleteil gehört – wenn überhaupt. Doch während wir darüber grübeln, vergeht die Zeit – und so verpassen wir vielleicht eine Chance, die uns das Leben gerade bieten möchte, oder geraten in unnötige Gefahr.
In meinem Leben habe ich mehr und mehr verstanden, welches Bild und welche Farbe (Thema) gerade erscheint und wo (Urheber) ich nachsehen sollte.
Andererseits solltest du diesen Beitrag nicht als Ratschlag verstehen, (im übertragenen Sinne) alles zu verkaufen und ohne Nachtgepäck in einen Zug ohne Rückfahrkarte zu steigen, ohne vorher zu lesen, wohin die Reise geht. Es geht darum, Chancen bewusst zu ergreifen – und dabei im Hinterkopf zu behalten, dass es oft ein „Später“ gibt, zum Beispiel in ein paar Stunden auf dem Heimweg. Manchmal ist es jedoch eine Frage des Augenblicks, man muss reagieren, sonst…
Hier sind einige meiner intuitiven Momente, bei denen ich das Warum verstanden habe – und vor allem: Ich habe verstanden, dass es nicht bedeutete, dass ich viel riskierte, wenn ich diese Chance ergriff. Ganz im Gegenteil: Ich hätte viel verpasst, wenn ich es nicht getan hätte.
Moment mal. Dieses Gehirn, das für Mathematik und Naturwissenschaften, in dessen Windungen pausenlos Formeln umherflirrten, das von jeher für reine Logik geschaffen schien, empfängt Botschaften, die weit über die Logik hinausgehen? Ja. Genau so ist es. Und es hat mich erst zu der Person werden lassen, die ich heute bin. Intuition ist mir sogar in von Logik geprägte Bereiche nachgefolgt.
Berlin, Zeit für einen Tee.
Irgendwann zwischen Spätsommer und Frühherbst saß ich eines Tages allein an meinem Arbeitsplatz an der Universität und recherchierte. Während der Computer neben mir geduldig vor sich hin summte und Berechnungen durchführte, knurrte irgendwann auch mein Magen – doch aus unklaren Gründen zögerte ich den Gang in die Mensa hinaus, bis man dort bereits die Rollläden herunterließ…
Dann kam mir plötzlich aus dem blanken Hintergrund des Nichts ein Gedanke: Etwas in meinem Kopf riet mir, es mal in der Cafeteria im anderen Gebäude zu versuchen, die vor ein paar Jahren eröffnet worden war – keine Ahnung, warum. Trotzdem tat ich, was mir mein Inneres sagte, schnappte mir meine Tasche und ging hinaus.
So wie es kam, musste ich wohl dorthin gekommen sein, um jemanden Bestimmtes zu treffen… ganz genau diesen, keinen von den übrigen Gästen natürlich, klar… doch nun stand ich da, unvorbereitet, zögernd, und so suchte ich halbwegs passende erste Worte und verwarf sie wieder, während ich an der Theke wartete, auf die fast leeren Regale aus gebürstetem Stahl starrte und vor Hunger fröstelte … Als ich an der Reihe war, zitterte meine Hand ungewöhnlich stark, weil mir plötzlich ein beunruhigender Gedanke kam – und verschüttete heißes Teewasser über meine rechte Hand… autsch!
Mein Verstand, voll beschäftigt damit, eine Option nach der anderen auszusortieren – und am Ende gar nichts auszuwählen, anstatt einfach mal zu schauen, was da war, und das Beste aus der Situation zu machen, ganz spontan –, schien die Fähigkeit zu bedächtigen Handlungen verloren zu haben.
Die Minuten nach diesem Unfall wurden zu einer unverhofften Lektion in Achtsamkeit: Als ich meine Gedanken regulierte, merkte ich, dass ich damit auch den Schmerz lindern konnte! Der Schmerz ließ nach, wenn ich ruhigen Gedanken nachging, und nahm immens zu, sobald ich Frust, Konflikte oder unerledigte Arbeiten die Oberhand gewinnen ließ, fast wie Wellen am Meeresstrand. (Keine Sorge, ich bin nur ein Mensch – kein Experte oder so, aber ich hatte auf der Suche nach Ratschlägen zur Achtsamkeit irgendwo einen Funken Weisheit aufgeschnappt. Konzentriere dich auf das, was um dich herum ist, und lass die Sorgen für eine Weile beiseite.)
Nichts wie rein!
Die Sommerferien waren da und boten mir vor einer geplanten Reise etwas Freizeit, Zeit, um einfach nur zu entspannen. Es war heiß, viel zu heiß … Ich erinnere mich noch gut an diesen schwülen Sommerabend, als ich im Garten saß, schwitzte und nachdachte …
Durstig und müde, gleichzeitig nervös, versuchte ich, mich auf mein Kreuzworträtsel zu konzentrieren. Ein paar Minuten vergingen … Eine unangenehme Stille umgab mich, die ich kaum ertragen konnte. Die Luft fühlte sich schwer wie Sirup an. Ich saß da, lauschte aufmerksam, bohrte in der Ferne nach Antworten, … bis mich plötzlich eine innere Stimme drängte, schnell ins Haus zu gehen, bevor der Regen herabstürzen würde – was in Wirklichkeit eher ein trockener Sturm war, der innerhalb einer Minute zahlreiche Bäume entwurzelte. Ein Tornado, ein Ungetüm, von dem ich geglaubt hatte, es könne in Deutschland niemals vorkommen. Nachdem es vorbei war, sahen die Straßen aus wie im Urwald, Autos waren zerbeult … Uns blieb jedoch der Schaden erspart, die Dächer in der Nähe hielten stand.
Frösteln bei Sommerwärme
Ein Abend in der Wohnung, Altweibersommer, aber immer noch warm, sowohl draußen als auch in mir. Lecker gegessen, Zeit für ein Gläschen Wein. Doch zuerst schaute ich ins Handy. Es war schon eine Weile her, seit wir das letzte Mal Karten gespielt hatten, also wurde es Zeit, unsere nächste Runde zu organisieren. So schrieb ich einer Freundin eine SMS und legte das Handy dann auf den Schreibtisch.
Das Sofa lud mich freundlich ein, Platz zu nehmen; ich hatte nichts zu tun, im Fernsehen lief nichts Sehenswertes, also schlug ich den Thriller auf.
Es waren nur noch wenige Seiten übrig. Die Geschichte nahm ihren Lauf, letzte offene Fragen wurden beantwortet, der Spannungsbogen ging seinem Ende zu. Ich war sicher, dass die Hauptfiguren diese Szene überleben würden und der Täter gefasst würde. Da, ganz plötzlich, überkam mich ohne ersichtlichen Grund ein inneres Frösteln. Ich hüllte mich in eine Decke und las weiter, Seite für Seite, bis zum Ende der Geschichte, dann legte ich das Buch weg.
Eine kleine Pause im fensterlosen Raum, im Vorübergehen leuchtete mein Handy kurz auf. Als ich zurück war, sah ich die Nachricht: Die Tochter der Freundin, mit der ich gerade geschrieben hatte, lag im Krankenhaus und schwebte in Lebensgefahr…
Es will mich etwas lehren, nur was?
Das Wetter war schön, ebenso wie der Wind – warm und wohltuend. Wie immer voller Zuversicht ging ich hinunter, stieg auf mein Fahrrad und nahm die Strecke, die ich gern fuhr. Mit meiner Hilfe hatte sich der Schüler in Mathematik verbessert und bekam nun bessere Noten.
Wir saßen schon eine Weile zusammen, da ging seine Mutter ans Telefon. Es vergingen einige Minuten … Plötzlich überkam mich ein seltsames Gefühl, das schwer zu beschreiben ist; ich würde sagen, es war wie das Rauschen eines fernen Gewitters, das irgendwo in meinem Kopf tobte und das ich sowohl hören als auch spüren konnte – dennoch war es nur wie ein Windhauch. Meine pessimistische Logik flüsterte mir zu: Was, wenn sie mir schlechte Nachrichten überbringen wollte? Zum Beispiel, dass sie genug von mir hatten? Andererseits fragte ich mich ehrlich, warum …
Also gab ich mein Bestes: Ich hielt meine Gefühle im Zaum, was mir half, konzentriert zu bleiben, meinen Fragen zu widerstehen und meine Zweifel nicht zu zeigen – ein paar Minuten später brachte sie mir einen wunderschön angerichteten Kaffee, der meine Zweifel wie weggeblasen machte.
An diesem Tag hatte niemand von mir genug gehabt. Ganz und gar nicht. Eher im Gegenteil, was sich mir allerdings erst später erschloss.
Verstolpert
An einem Sonntag im Januar verspürte ich plötzlich Schmerzen im linken Knie – ich hatte mich verletzt, als ich mein Ladegerät anschloss, während ich mich beeilte, mit meiner Teilnahme zu gehorchen, obwohl es mir widerstrebte. Plötzlich musste ich meine To-do-Liste in den Papierkorb werfen und kroch stattdessen langsam auf Händen und Füßen die Treppe hinunter, um mir etwas Salbe zu holen…
Leichte, schonende Bewegung und eine sanfte Massage linderten die Schmerzen binnen Tagen, dennoch lernte ich daraus fürs Leben.
Ich hätte mein Missgeschick auch als „Ich muss für immer hierbleiben“ oder „zefix, ich kann nicht einmal mehr mein Handy aufladen, ohne einen Fehler zu machen“ oder sogar als „Meine letzten Tage sind gekommen“ interpretieren können.
Hingegen habe ich es als Zeichen verstanden, erst einmal ein paar Mal tief durchzuatmen und endlich zu lernen, auch einmal Nein zu sagen, wenn es besser für mich ist. Im übertragenen Sinne: Man kann anderen nicht aus einer leeren Tasse oder einer Tasse, die mit saurer Milch gefüllt ist, einschenken.
Als ich das hier schrieb, habe ich zur Inspiration nach Songtiteln gesucht, in denen das Wort „Breeze“ vorkommt, und das habe ich gefunden.
Lektionen fürs Leben
Ich bin zwar kein Experte, habe aber auf eigene Faust im Laufe der Zeit einiges über diese innere Stimme gelernt.
Wann man sofort darauf reagieren sollte (wie bei jenem Sturm), wann nicht, da man sich das sowieso später ansehen wird (wie bei E-Mails oder SMS), oder wann „später“ angesichts des vollen Terminkalenders vielleicht „heute Abend oder am Wochenende“ bedeutet, aber besser nicht “vielleicht niemals”.
Was ich herauslas:
Korrektheit versus Präzision.
Kleiner Exkurs:
Korrekt: Harry Kane spielt zurzeit beim FCB.
Präzise, aber falsch: “Er spielt dort seit (irgendein Datum) 2017.” (Es war 2023.)
Bei Träumen hingegen, wie auch bei Eingebungen, kann eine gewisse Assoziation helfen. Ein faules Ei könnte eine Kartoffel sein oder für schwelende Altlasten stehen.
Intuition ist nicht immer wie eine präzise Vorhersage, manchmal gleicht sie eher dem bäuerlichen Sinn fürs Wetter, einem Ratespiel, in dem man mit der Zeit besser wird. Manchmal kann sie oder unsere Interpretation jedoch auch einfach falsch sein oder überhaupt nichts mit dem zu tun haben, was relevant ist, und das ist in Ordnung.
Wer zu viel Präzision erwartet, kommt nicht am korrekten Ergebnis an.
Bei mir ist es genauso. Manchmal ist es einfach so, als ob »irgendetwas los ist«. Präzision: null. Korrektheit? Unbekannt.
Manchmal zieht es mich in ein Zimmer, in dem sowohl mein Handy als auch mein Laptop darauf warteten, wieder aufgeladen zu werden, um eine Nachricht anzuzeigen, die ich vielleicht nicht verpassen wollte. Wenn man davon ausgeht, dass das Gefühl diesen Grund hat, dann reicht es, dich anzuregen, deine Apps zu überprüfen – es muss dir nicht verraten, wer geschrieben hat.
Korrektheit > Präzision. Öfters ist unsere Interpretation der richtige Handlungsimpuls, oder die Grundidee trifft zu, jedoch weichen Details ab. Auch ein etwas anderer Name oder eine andere Bezeichnung. Wie im Beispiel oben meine Flucht vor Regen statt Sturm zeigte, gehorchte ich doch mit der nötigen Dringlichkeit.
Merke: Mein Geistesblitz konnte mich nur vor dem Sturm bewahren, wenn ich ihn nicht einfach mit “Tornados gibt es hier nicht” verwarf! Außerdem: Das Wort Regen entsprang aus der Erregung meines Nervengestüpps gewissermaßen als Best Quick Guess unter abrufbaren Vokabeln. (Ja, hier half mein 2011-2012 angelesenes Verständnis zu KI, über LLMs hinaus: KIs nehmen das Wahrscheinlichste, daraus erahne ich: Hirne oft auch.) Wie es kommt, einerlei: Wenn man dem folgt, und es bedeutet, dass man an denselben Ort gehen und dieselben Dinge tun sollte, ist es auch gut.
Ein anderes Mal war es so, als könnte man diese plötzliche Stimme in meinem Kopf einfach so auf Papier bringen – genau und präzise zugleich.
Ideen aus heiterem Himmel wider jegliche Logik: Wie kommt das? Keine Ahnung … Vielleicht verarbeitete mein Unterbewusstsein gerade eine Botschaft, die ich vor einiger Zeit gelesen hatte, und begriff nun etwas, das mir zuvor entgangen war? Das kann ich nachvollziehen. Doch manches bleibt sonderbar, z. B.: Wie soll ich eine „Nachricht“ von Unbekannt „erhalten“, oder wenn mein Handy ausgeschaltet ist? Das sind Dinge, die ich als Wunder bezeichnen muss. 🪄Das crazy.
Doch was tun, wenn es uns gerade dann überkommt, wenn wir im Büro sind oder plötzlich Angst haben, eine schlechte Nachricht zu erhalten, und wir uns nicht trauen zu fragen, was los ist, weil es seltsam klingen könnte, gerade wenn es ganz woanders herrührt, wie in obigem Nachhilfebeispiel?
Oft ist es überprüfbar.
Wenn du eine E-Mail bekommst und jemand dir gleich etwas mitteilen will, kannst du immer erst einmal tief durchatmen und abwarten – und still (!) nachprüfen, ob du wirklich gefeuert wurdest, bevor du blindlings glaubst, du seist der größte Narr der Welt oder so. (Was du natürlich nicht bist, wenn du das hier liest. 🤓)
Manchmal ist es jedoch notwendig, es aufzuschieben, die Frage offen zu lassen.
Assoziative Erkenntnisforschung
Es war einmal, da kam ich an einen Ort, an dem ich einen Termin hatte. Dort überkam mich plötzlich ein seltsames Gefühl, dass ich so gern vielleicht herumschlendern würde – als würde ich nach etwas suchen. Aber ich widerstand diesem Gefühl, hielt mich an den Zeitplan und behielt die Erinnerungen einfach – um Jahre später überraschenderweise eine Antwort zu finden.
In einem solchen Fall geht der Zeitplan vor – aber wie wäre es, wenn du einfach mal eine halbe Minute stillstehst, nachspürst und Gedanken sammelst, die dir in den Sinn kommen und vielleicht in die richtige Richtung weisen? Ein Haus? Eine Person? Das Wetter? Eine Farbe oder ein Muster? Eine Aufgabe, Schönes, Trauriges? Du kannst diese Gedanken in einem Tagebuch oder der Notes App festhalten und später darauf zurückkommen, um den Faden wieder aufzunehmen.
Hast du auch solche Eingebungen gehabt, ein Brausen gehört und dann war da etwas, oder jemanden unerwartet getroffen, nachdem du gerade an ihn dachtest? Zog es dich seltsamerweise in ein anderes Stadtviertel, und da entdecktest du etwas? Das sind spannende Geschichten! Her damit!
Ich hätte das damals ernster nehmen können – aber zum einen wusste ich nichts von dieser Möglichkeit, und zum anderen: Wäre meine Geschichte dann eher gewöhnlich gewesen, platt wie geharkter Sand? Wie dem auch sei.
🪴Intuition kann man in gewisser Weise auch trainieren.
Man kann durch Meditation und Achtsamkeitsübungen Klarheit bekommen, sie durch Stille in uns leichter wahrnehmen.
Kreative Assoziation und bewusstes Lesen (durch den ruhigen inneren Prozess sicher förderlich) liefert Inputmaterial.
Immer wieder anhalten bei Gedichtversen oder nach kurzen Posts:
💡Was assoziiere ich gerade wo entlang? Steht das denn da überhaupt?
Wer meine Kommentare unter Substack-Posts anschaut, ahnt, was ich meine… 😁
Eine einfache Übung, die Spaß macht und kaum Risiken birgt:
🧩Das Bauchgefühl (wobei ich den Begriff nicht so mag, da er Gedankenblitze quasi beiseite lässt) in kleinen Dingen befragen.
📗Etwa so: Geh am kommenden Wochenende in eine Bibliothek oder schaue in dein Bücherregal und lass dich bei der Wahl deines nächsten Buches von deiner Intuition leiten. 🍝Oder versuche, auf diese Weise deine nächste Mahlzeit auszuwählen.
So, da wären wir. Ehe ich weiter herumfeile: Ab damit in mein digitales Regal!
Wenn es dir gefallen hat, kannst du mir gern hier einen Kaffee dalassen. Ich wohne an einem günstigen Ort, mit einem Euro kann ich mir schon eine Tagesration gönnen.




